Neuer Einsteigerkurs für Veeh-Harfen beginnt am 2.9.2016

Vom 2. September, drei Monate lang  jeweils freitags von 19:00 bis 19:45 Uhr bietet die Josef Metternich Musikschule einen neuen Einsteigerkurs für Veeh-Harfe an. Die Leiterin ist wieder Ursula Henkel.

Veeh-Harfe

Die Veeh-Harfe ist ein Saiteninstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt, die auf Notenschablonen notiert wird. Diese werden zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben und ermöglichen so ein leichtes Spielen „vom Blatt“

Die Veeh-Harfe ermöglicht den Einstieg in das Musizieren allen Interessierten jeglichen Alters. Der Unterricht wird in Kleingruppen von 3 bis 5 Teilnehmern abgehalten. Bei 4 Teilnehmern beträgt die Kursgebühr 36,70 €/ Monat  für Erwachsene. Die Instrumente können geliehen werden (10€/Monat).

Die Musikschule ist gut erreichbar mit dem Stadtbus. Haltestellen:
– Jugendzentrum (Linien 712,714) oder
– Bürgerhaus/Rathaus (Linien 711, 712, 714)

Anmeldung bitte unter
Telefon 02233/75400 oder 02233/978094
oder per email
info@fv-musikschule-huerth.de
oder
musikschule@huerth.de

Übrigens: es gründet sich gerade ein Veeh-Harfen-Ensemble an unserer Musikschule.

Wer Vorkenntnisse hat, oder den Einführungskurs absolviert hat, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Weitere Informationen  erfragen unter: info@fv-musikschule-huerth.de

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Schulfest der Josef-Metternich-Musikschule

Am Sonntag, den 19. Juni hat die Josef Metternich Musikschule ihr diesjähriges Musikschulfest gefeiert. In diesem Jahr war es der Höhepunkt der Chilenisch-Deutschen Tage der Musik 2016, die mit dem Besuch des „Orquesta Sinfónica de Cabildo“ aus Chile und mit zahlreichen Aktivitäten wie Konzerten und Workshops einhergingen. Über 6 Stunden Musik der verschiedensten Richtungen wurden den Besuchern dieses internationalen Festes geboten.

Der Jekiss-Chor, das Jugendsinfonieorchester mit seinen chilenischen Gästen, die BigBand der Musikschule, viele kleinere Gruppierungen wie z. B. der junge Singersongwriter Francesco Toscano, ein neues Veehharfen-Ensemble, ein Klarinetten-Trio, Gitarrenensemble, Blockflötenensemble und schließlich auch das Musical “Kunterbunt“, das in Zusammenarbeit mit der Bodelschwingh-Grundschule entstand, waren nur einige der Punkte des vielseitigen Musikprogramms. Zum Schluss bot die neu gegründete Samba-Gruppe einen schwungvollen Abschluss der Darbietungen.

Die Besucher der Veranstaltung genossen den endlich regenfreien Tag mit Kaffee, Kuchen, Würstchen und kühlen Getränken. Auch Bürgermeister Dirk Breuer sowie etliche weitere Repräsentanten des Hürther Lebens mischten sich unter die Gäste und genossen sichtlich den schönen Nachmittag mit viel Musik.

 

 

 

Josè Diaz de Leon, David Riter Joaquin Munoz_800

Joaquín Muñoz und das «Duo David Riter & José Díaz de León» spielen im Jazzkeller Hürth.

Schwindelerregendes Tempo und unbändige Energie

Joaquín Muñoz und das «Duo David Riter & José Díaz de León» spielen im Jazzkeller Hürth.

Für ein Sonderkonzert der Musikschule Hürth öffnete der Jazzkeller auf der Hermülheimer Straße am Donnerstag seine Pforten. Der 23-jährige Akkordeon-Virtuose Joaquín Muñoz aus Chile traf auf Initiative des Jazzclubs Hürth auf das Gypsy-Swing-Gitarren-Duo von David Riter und José Díaz de León. Trotz des anstehenden Fußballspiels Deutschland gegen Polen war der gemütliche Jazzkeller gut besucht.

Die erste Hälfte des Abends gestaltete Muñoz, der Folklore, U-Musik, E-Musik, Zeitgenössisches und Experimentelles interpretiert, allein. Muñoz lud das Publikum zu einer Reise ein, die ihn mit «Schwarze Augen» von Russland über Rhythmen Brasiliens bis hin nach Frankreich führten. In einem seligen Taumel irrwitziger Geschwindigkeit ließ er immer wieder Einflüsse gallischer Musette-Walzer aufscheinen, die der Komposition studierende Muñoz mit interessanten Harmonien und Klangclustern aufraute. Feinste Abstufungen und Klangfarben schienen bei diversen südamerikanischen Weisen aus dem Moment heraus zu entstehen. Eigens für den Jazzclub debütierte Muñoz auch als Jazzsolist und machte danach mit der effektvollen Komponiersprache seines Vaters Franklin Muñoz bekannt. Für die große Fantasie, Eigenständigkeit und unbekümmerte Experimentierlust des Chilenen stand nicht zuletzt seine Interpretation von Astor Piazzollas Stück «Libertango», das Muñoz in einer sehr eigenen Fassung durch Schnipsen, Klopfen und Pfeifen klanglich erweiterte.

Nach der Pause traf Muñoz auf den 17-jährigen David Riter, der zusammen mit seinem Lehrer José Díaz das «Duo David Riter & José Díaz de León» bildet. Der junge Gitarrist, der seit dem zwölften Lebensjahr von seinem Onkel und seinem Cousin in der Tradition des Sinti-Swings ausgebildet wird, ist ein Bewunderer Joscho Stephans, der ebenfalls als 17-Jähriger erstmals im Jazzkeller auf der Bühne saß. Kaum zu glauben, dass die Künstler im Vorfeld des Konzerts nur einmal geprobt hatten, denn die beiden Jungmusiker warfen sich im Laufe der Konzerthälfte immer wieder souverän die musikalischen Bälle zu und interagierten ausgesprochen harmonisch miteinander. Während Riter mit schwindelerregendem Tempo und unbändiger Energie durch die Akkorde rauschte, nahm Muñoz den Swing der Gitarristen auf und spielte mal solistisch, mal im Zusammenklang mit Díaz, der souverän für das rhythmische Fundament sorgte. Zur Einleitung hatte Díaz darauf hingewiesen, dass das Akkordeon ein wichtiges Instrument im Gypsy Swing sei. Zusammen zeigten die Musiker mit ihrer Stückauswahl, wie viel der Jazz den Musiktraditionen Südamerikas verdankt und wie bereichernd ein Zusammentreffen von Kulturen sein kann. Natürlich spielte Django Reinhardt, Altvater und Meister des Gypsy Swings, mit Kompositionen wie «Minor Blues» und «Minor Swing» eine Hauptrolle im Programm. Und zum Abschluss bewies Muñoz sogar seine Qualitäten als Sänger.

Günter Reiners, Vorsitzender des Jazzclubs Hürth, zeigte sich genauso begeistert wie das Publikum und erinnerte daran, dass dieses Konzert ohne Ruddi Sodemann, Leiter der Musikschule Josef Metternich, nie zustande gekommen wäre. Auf seine Initiative hin gebe es seit 2010 einen intensiven Austausch der Musikschulen der chilenischen Städte Petorca und Cabildo mit Hürth. Im Rahmen der Chilenisch-Deutschen Tage der Musik 2016 gastierte das chilenische Partnerorchester der Musikschule Hürth, in dem Joaquín Muñoz Akkordeon spielt, im Rhein-Erft-Kreis und gab verschiedene Konzerte. In diesem Rahmen kam auch das Konzert auf Einladung des Jazzclubs zustande. „Ich danke ausdrücklich Ruddi Sodemann, der sich unermüdlich für die Kultur und die Musik in Hürth einsetzt, für dieses Projekt“, betonte Reiners nach dem Konzert. „Natürlich danke ich auch den hervorragenden Musikern, die spontan und ohne große Vorbereitung ein tolles Programm auf die Beine gestellt haben. Wir vom Jazzclub hoffen sehr, dass Joaquín Muñoz im nächsten Jahr wieder mit den chilenischen Musikern anreisen wird und versprechen für diesen Fall natürlich eine Fortsetzung des spannenden Projekts von Joaquín und dem «Duo David Riter & José Díaz de León»!“

 

Streichergruppe

Vorwärts, rückwärts, zeitwärts, LOS!

„Persönlichkeit der Kinder nachhaltig stärken“

An der Deutschherrenschule arbeiten derzeit Kinder am Musicalprojekt «Vorwärts, rückwärts, zeitwärts, LOS!»

 Derzeit gibt es an der Deutschherrenschule in Hürth viel zu sehen und zu hören, denn in den Klassen- und Sporträumen sind Kinder im Rahmen der «Wir fiebern los» Musical-AG hochkonzentriert bei den Vorbereitungen zu einem Musicalprojekt. Es wird gemeinsam gesungen und getanzt, Theatersequenzen werden improvisiert, auf Perkussionsinstrumenten werden deftige Rhythmen eingeübt, eine Streicherklasse vertieft sich in die Geheimnisse ihrer Instrumente und eine weitere Gruppe erarbeitet am Computer visuelle Effekte.

 Aufführungen des Musicals in Hürth und Köln

Seit dem 1. Februar treffen sich Kinder der dritten und vierten Klassen wöchentlich und an verschiedenen Wochenenden zum kreativen Arbeiten. Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung der Offenen Ganztagsschule werden die Ergebnisse zusammen mit Pädagogen und Sozialarbeitern vertieft. Zielsetzung sind zwei Aufführungen des gemeinsam entwickelten Musicals, das in diesem Jahr den Titel «Vorwärts, rückwärts, zeitwärts, LOS» trägt. Das Musical erzählt die Geschichte einer spannenden Zeitreise, in der die Kinder mithilfe eines geheimnisvollen Buches die Vergangenheit erkunden und die Zukunft kennenlernen können. Die Aufführungstermine stehen bereits fest: Am 18. Juni kann man «Vorwärts, rückwärts, zeitwärts, LOS!» im Bürgerhaus in Hürth erleben. Am 26. Juni ist das Stück auf der Bühne der Kulturen in Köln-Ehrenfeld zu sehen.

 

Plattform für die Stärken der Kinder

Als Glücksfall für ihre Schule bezeichnet Kerstin Schiel, Leiterin der Deutschherrenschule, das Projekt: „Es ist uns sehr wichtig, das unsere Kinder eine Plattform erhalten, auf der sie ihre Stärken entdecken können. Wir merken, dass die Kinder ein ganz anderes Selbstwertgefühl entwickeln, nachdem sie einmal auf der Bühne gestanden haben“, erklärt Schiel und erinnert sich an das Entstehen des Projektes: „Als Ruddi Sodemann auf uns zukam, waren wir sofort begeistert, denn Musik hat in unserer Schule einen hohen Stellenwert.“ Dem stimmt Ruddi Sodemann, Leiter der Josef Metternich-Musikschule, zu: „Die Deutschherrenschule, in der Kinder aus 23 Nationen zusammen lernen und viele Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Familien stammen, bietet mit ihrem Musikschwerpunkt und ihren inklusiven Konzepten exzellente Voraussetzungen, um Kinder an Kultur heranzuführen.“ Jennifer Merten, die als Pädagogin zusammen mit Jörg Smok die Theatergruppe leitet, ergänzt: „Schon sehr früh erleben die meisten Kinder im Elternhaus Druck. Die Ziele in Bezug auf Ausbildung und Karriere sind extrem hoch gesteckt. Wir lassen Kinder ihre Ziele selbst entwickeln. Richtig und falsch gibt es bei uns nicht. Das kann die Persönlichkeit der Kinder nachhaltig stärken!“

Zum dritten Mal

Die «Wir fiebern los» Musical-AG findet in diesem Jahr zum dritten Mal an der Deutschherrenschule statt. Organisiert wird das Projekt in Kooperation mit der Josef Metternich-Musikschule der Stadt Hürth. Gefördert wird die Initiative durch «Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung» des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, den Verband deutscher Musikschulen e.V. sowie den Förderverein der Josef-Metternich-Musikschule e.V.

«Vorwärts, rückwärts, zeitwärts, LOS» –

Ein Projekt mit Musik, Schauspiel, Tanz und Visuals

Termine:

18. Juni 2016, 16 Uhr

Bürgerhaus
Kultur- und Tagungszentrum der Stadt Hürth
Friedrich-Ebert-Sraße 40
50354 Hürth

Karten:
02233-53710 oder buergerhaus@huerth.de oder vor Ort dienstags bis freitags zu den verschiedensten Zeiten (Di+Mi 08:30 bis 16:00 Uhr; Do 08:30 bis 17:30 Uhr und Fr 08:30 Uhr bis 12 Uhr)

 26. Juni 2016, 16 Uhr
Bühne der Kulturen
Platenstr. 32
50825 Köln

Karten:
0221-9559510 oder info@buehnederkulturen.de

Kartenpreise:
Erwachsene:              8 EUR
Ermäßigt:                    4 EUR

Kontakt:
Förderverein der Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth e.V.
E-Mail: info@fv-musikschule-huerth.de

Gedenkkonzert zum 100. Todestag des türkischen Komponisten Tanburi Cdmil Bey

Aula Dr. Kürten Schule, 50354 Hürth, Bonnstr. 109, Eingang über den Schulhof

Montag, 9.5.2016, 20 Uhr

Gemeinsam mit dem Leiter des Yunus Emre Enstitüsü, dem Türkischen Kulturzentrum in Köln, Herrn Dr. Yilmaz Bulut, lädt die Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth zu einem außergewöhnlichen Konzert zum 100. Todestag des türkischen Musikers Tanburi Cemal Bey.

Tanbur Cemal Bey war ein berühmter Tanbur (Lauten-) Virtuose und Komponist, der in hohem Maße zur Weiterentwicklung der Türkischen-Klassischen Musik beigetragen hat. Aus Anlass seines 100. Todesjahres musizieren die vier türkische Musiker, Murat Aydemir, Derya Türkan, Ahmet Erdogrular und Volkan Ertem, mit den Instrumenten Tanbur, Kemence, Cello und Gesang, Kompositionen dieses außerordentlichen Musikers. Zu Beginn des Programms wird das West Ost Diwan Ensemble der Musikschule ebenfalls zwei Werke des Komponisten aufführen.

WODE

Die Josef Metternich Musikschule hat sich seit Jahren damit befasst, anatolische Musik in ihre Unterrichtsformate einzubeziehen. Dieses Konzert wird für alle Menschen, die sich für die Musikkulturen unserer Mitbürger interessieren, ein musikalisches Highlight und ist lebendiger Ausdruck der kulturellen Teilhabemöglichkeiten für alle in unserer Stadt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die musikalische Arbeit mit den Flüchtlingsfamilien wird gebeten.

Tamburi Cemil Bey (1873 – 28. Juli 1916, Istanbul) war ein osmanischer Tanbur (Lauten), Kemençe (Geigen), und Lavta (Lauten)-Virtuose und Komponist, der zum Taksim-Genre, der Improvisation auf einem Makam (oriental. Tonskala), in der osmanischen klassischen Musik außerordentlich beigetragen hat. Seinen ersten Unterricht erhielt er mit den Instrumenten Geige und Kanun (Zither). Nach Abschluss der Grundschule wechselte er in eine Schule für Staatsbeamte (Mülkiye), hat sich dann aber der Musik gewidmet und seine Schulausbildung aufgegeben. In jungen Jahren begann er Tanbur zu spielen, im Alter von 20 Jahren hatte sich sein Ruhm bereits unter dem „Tamburis“ Istanbuls verbreitet. Er hat die traditionelle Spieltechnik des Tanbur reformiert, eine außerordentliche Technik entwickelt und damit die Klangfülle dieses Instrumentes erweitert.

Tanbur, ist eine gezupfte Langhalslaute mit Bünden und zwei bis fünf Saiten, die im Orient weit verbreitet ist. Die Tanbūr wird häufig in Verbindung mit der Rahmentrommel Daf gespielt und ist eines der vier Grundinstrumente der türkischen Kunstmusik.

Kemençe heißen die türkischen gestrichenen Kastenhalslauten. Karadeniz Kemençesi ist eine schlanke bootsförmige Laute mit einem charakteristischen tropfenförmigen Wirbelkasten, die in der Volksmusik der östlichen türkischen Schwarzmeerküste gespielt wird. Die in der klassischen türkischen Musik eingesetzte Fasıl Kemençesi, besitzt einen birnenförmigen Korpus und ist mit mehreren europäischen Lauten verwandt.

Murat Aydemir, Tanbur, ist am 23. Oktober 1971 in Hannover geboren. 1982 hat er seine Studien am Konservatorium der Istanbuler Technischen Universität begonnen. Während seiner 10 – jährigen Studien am Konservatorium hat er Tanbur mit Necip Gülses studiert und 1992 die Instrumentenausbildungsabteilung abgeschlossen.

Derya Türkan, Kemence, ist 1973 in Istanbul geboren. Er hat die Geigenklasse von İhsan Özgen am Konservatorium der Istanbuler Technischen Universität 1995 absolviert. 1990 wurde er als Gastmusiker zum Istanbuler Staats-Musik-Ensemble eingeladen, das von Necdet Yaşar geleitet wurde. Seit 1991 ist er im Ensemble des TRT Mitglied und festeingestellt seit 2000. Seit 1992 hat Türkan mit der Gruppe von Kudsi Ergüner viele Konzerte in der Türkei und auswärts gegeben

Ahmet Erdoğdular, Vocalist, hat früh in seiner Kindheit begonnen mit seinem Vater, Neyzen Ömer Erdoğdular, Musik zu studieren. Er hat das Konservatorium der Istanbuler Technischen Universität absolviert, wo er auch seinen Magisterabschluss in der türkischen Klassischen Musik vollendet hat. Erdoğdular ist spezialisiert auf die türkische Gazel (Improvisations-) Technik.

Volkan Ertem, Cellist, ist 1980 in Istanbul geboren. Er hat das Konservatorium der Istanbuler Technischen Universität seit 1991 besucht. Dort hat er Cello studiert. Ertem nahm an vielen Konzertreisen nach Israel und Japan teil. Er hat auf vielen Alben – einschließlich des Albums des Istanbul Classical Turkish Music Orchestra – musiziert.

Das West Ost Diwan Ensemble der Josef Metternich Musikschule besteht seit 6 Jahren und befasst sich mit der Erarbeitung und Aufführung anatolischer Musik. Die Besetzung der Ensembles der jugendlichen Musikerinnen und Musiker besteht aus den Instrumenten Baglama, Streichquartett, Klarinette, Flöte und Perkussion. Auftritte in NRW und die Teilnahme am Musikprojekt KommUnity mit Konzerten in der Türkei in Eskisehir, Ankara und Istanbul prägen die Erfahrung des Ensembles. Die jungen Musikerinnen und Musiker sind Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert .                                                                                                                                                                                         

Josef-Metternich-Musikschule stellt Angebote für ältere Menschen vor

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v.l.n.r. Christiane Reuter, (stellv. Leiterin der Schule), Ursula Henkel (Dozentin für Akkordeon und Veeh-Harfe), Rolf Reisewitz (Schatzmeister des Fördervereins) 

Die städtische Musikschule Hürth präsentierte ihre Angebote für Senioren während des Demenztages im Bürgerhaus am 20.4.16. Gemeinsames Musizieren macht Spaß, regt das Gehirn an, wirkt präventiv gegen viele Krankheiten und das Erlernen eines Musikinstrumentes ist auch im Alter kein Problem.

StreicherDas zeigten u.a. die Senioren-Streicher, die vor nur einem Jahr mit ihren Instrumenten anfingen,

Flöten

oder ein Querflöten-Ensemble,das schon länger zusammen musiziert.

Veeh-Harfen

Gezeigt wurde daneben ein neues Projekt „Veehharfe“, ein Instrument, das sehr leicht erlernbar und besonders für ältere Menschen geeignet ist, die noch ohne Musikerfahrung ein Instrument erlernen möchten.

„Musterbeispiel für das Vermitteln von Sprache”

Der Hürther Flüchtlingschor «Gemeinsam Singen» gestaltet das Kulturprogramm des 7. Integrationskongresses NRW in Solingen

Zum 7. Integrationskongress NRW, der am 7. April in Solingen unter dem Motto «Ankommen in Nordrhein-Westfalen» stattfand, wurde der Hürther Flüchtlingschor «Gemeinsam Singen» als kulturelles Rahmenprogramm eingeladen. Das Hürther Integrationsprojekt entstand vor einem Jahr in Kooperation zwischen dem Verein «Hürther Brücke der Kulturen e.V.» und der Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth. Ehrenamtliche Helfer der «Brücke der Kulturen» wandten sich damals an den Leiter der Musikschule Ruddi Sodemann mit der Bitte um Bereitstellung von Räumen für den Deutschunterricht von Flüchtlingen. Sodemann ging sofort auf das Anliegen ein und stellte nur eine Bedingung: Aus der Überzeugung heraus, dass Musik ein ideales Medium zum Erlernen von Sprache ist, forderte er, dass die Flüchtlinge an einem Chorprojekt teilnehmen sollten.

Den enormen Erfolg, den diese Idee in den folgenden Monaten erreichte, konnte der Flüchtlingschor «Gemeinsam Singen» bei der Eröffnung des Programms des Integrationskongresses im Theater und Kongresshaus Solingen vor prominentem Publikum unter Beweis stellen. In einer kurzen Vorstellungsrunde begrüßten die Flüchtlinge aus so verschiedenen Ländern wie Syrien, Pakistan, Albanien oder dem Irak am Mikrofon die Gäste und zeigten ihre beeindruckenden Fortschritte in der Beherrschung der deutschen Sprache.

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 Zusammen mit dem von Sodemann dirigierten West-Ost Diwan Ensemble der Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth führte der Chor unter der Leitung von Dorothea Rauscher-Corazolla musikalisch in das Programm ein. Der Chor bezog sich in einem ersten Lied auf den nahenden Frühling und interpretierte mit dem Schlager-Klassiker «Über sieben Brücken musst du gehen» Musik aus der neuen Heimat der Geflüchteten.

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Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements gewürdigt

„Was für eine glückliche Stadt, die solche Bewohner hat“, meinte Moderatorin Aslı Sevindim im Anschluss anerkennend in Bezug auf die engagierten Hürtherinnen und Hürther, die das Projekt Flüchtlingschor möglich gemacht haben. Auch Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen, würdigte in seinem einführenden Redebeitrag die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Bewältigung der Aufgaben, die sich durch die Flüchtlingssituation in Nordrhein-Westfalen stellen.

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Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, ging umso direkter auf den Erfolg des Projekts Flüchtlingschor «Gemeinsam Singen» ein und lobte das gelungene Projekt als Musterbeispiel für das Vermitteln von Sprache.

„Für unseren Verein «Hürther Brücke der Kulturen e.V.» und den Flüchtlingschor war dieser Auftritt beim Integrationskongress ein riesiger Erfolg und eine Bestätigung dafür, dass wir mit unserem Engagement auf dem richtigen Weg sind. Gemeinsames Lernen und gemeinsames Singen verbindet, macht Freude und überwindet alle Unterschiede. Es ist gut, wenn unsere Arbeit auch von höchster Stelle anerkannt wird“, freute sich Dorothea Rauscher-Corazolla, Leiterin des Chores, im Anschluss an das Konzert.

Veeh-Harfen Kurs beginnt

Vom 8. April bis zum 24. Juni jeweils freitags um 17:30 bis 18:15 Uhr bietet die Josef Metternich Musikschule einen Einsteigerkurs für Veeh-Harfe an.

Die Veeh-Harfe ist ein Saiteninstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt, die auf Notenschablonen notiert wird. Diese werden zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben und ermöglichen so ein leichtes Spielen „vom Blatt“

Veeh-Harfe

Die Veeh-Harfe ermöglicht den Einstieg in das Musizieren allen Interessierten jeglichen Alters. Der Unterricht wird in Kleingruppen von 3 bis 5 Teilnehmern abgehalten. Bei 5 Teilnehmern beträgt die Kursgebühr 29,36 €/ Monat  für Erwachsene. Die Instrumente können geliehen werden (10€/Monat).

Die Musikschule ist gut erreichbar mit dem Stadtbus.
Haltestellen
Jugendzentrum (Linien 712,714) oder
Bürgerhaus/Rathaus (Linien 711, 712, 714)

Wer dieses Angebot der Musikschule wahrnehmen möchte, erhält weitere Informationen unter Tel.: 02233/75400 oder Tel.: 02233/978094 unter info@fv-musikschule-huerth.de.

 

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Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg bei Jugend musiziert

„Jugend musiziert“ hat mit dem Regionalwettbewerb begonnen. Bei uns in Hürth waren die Wertungsvorspiele im Bereich „Gitarrenduo“, „Zupfensemble“ und Harfenensemble.

Das Harfenensemble der Alterstufe II von Frau Roleff-Lenders auf dem Bild oben hat mit 25 Punkten und Weiterleitung zum Landeswettbewerb das optimale Ergebnis erzielt. Aber auch andere Ensembles haben hervorragende Ergebnisse gezeigt. Wer genaues wissen will, schaut hier nach.

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Durch Auswahl der „Kategorie“ und der „Alterstufe“ und Mausklick auf „Auswahl anzeigen“ kann man alle Ergebnisse genau abfragen.

Wir freuen uns, wenn am 17.2.16 um 18 Uhr im Musiksaal die Preisträger zu hören sein werden. Dann wird Ihnen die Urkunde überreicht und auch ein Geldpreis, der von der Kreissparkasse Köln gestiftet wird.

Vielen Dank an unsere jungen Musiker, unser Dozentinnen und Dozenten und an alle Förderer unserer Musikschule.

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Chile in unserem Herzen –Neujahrskonzert der Josef-Metternich Musikschule

Statt des alljährlichen Neujahrsempfangs gab es dieses Jahr am 17.1.16 in der Aula der Dr.-Kürten-Schule ein Konzert, das ganz unter dem Einfluss des Musikaustauschs mit Chile stand. Die jungen Musiker des JugendSinfonieOrchesters und des West-Ost-Diwan-Ensembles spielten das Programm, das sie im Oktober 2015 in Chile präsentiert hatten und das dort auf große Begeisterung gestoßen war.- Die ganz Bandbreite.

Es begann mit „Pomp and Circumstances“ von Elgar, ging über Haydn und Purcel bis zu chilenischen und türkischen Kompositionen.

In der Pause gab es chilenische Speisen und Getränke und es wurden Bilder und Videos von der Reise gezeigt.

Danach wurde vor allem chilenische Musik gespielt. Die jungen Musiker zeigten unter der Leitung ihrer Dozenten großartige Leistungen. Das Publikum war begeistert und stolz auf die Botschafter unserer Stadt.

Unser JugendSinfonieOrchester hat in Chile so überzeugt, dass es wieder eine Einladung für 2017 nach Chile gibt.