6. Mai 2017 um 18:00 Uhr „Gemeinsam etwas bewegen“ im Bürgerhaus, Hürth

Hürther Musikerinnen, Musiker und internationale Freunde spielen für notleidende Kinder in Syrien.

Benefizkonzert der Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth zugunsten von UNICEF.

unter der Schirmherrschaft des Hürther Bürgermeisters Dirk Breuer.
Bürgerhaus Hürth,
Friedrich-Ebert-Str. 40,
Eintritt frei!
Reichlich Spenden erwünscht!

Hier geht es zum Plakat vom 06.05.2017

Drohender Eingriff in die Strukturen der Musikschule durch den Stadtrat und die Verwaltung Hürth Terminänderung

Der Elternbeirat unserer Josef-Metternich Musikschule braucht die Unterstützung von allen Bürgern unserer Stadt.

Hier der Aufruf

Wenn die für uns wichtigen Punkte von der Tagesordnung genommen werden, finden Sie hier eine Information. Die Tagesordnung sollte 2 Wochen vor dem Termin bekannt gemacht werden.

Unsere Punkte stehen nicht auf der Tagesordnung vom 9.5.17.
Die Musikschulgebühren sollen am 28.6.17 im Ausschuss für Kultur, Bäder und Sport (KSB) diskutiert werden.

Für die Sitzung des KSB  27.9.17 ist eine Stellungnahme der Verwaltung zum Thema „Honorarkräfte“ angekündigt.

Neuer Einsteigerkurs für Veeh-Harfen beginnt am 28.4.2017

Ab dem 28. April. 2017   jeweils freitags von 18:15 bis 19:15 Uhr  bietet die Josef Metternich Musikschule einen neuen Einsteigerkurs für Veeh-Harfe an. Die Leiterin ist wieder Ursula Henkel. Damit der Kursumfang wieder drei Monaten zu je 45 min entspricht und der Kurs vor den Sommerferien beendet werden kann, dauert die Kursstunde diesmal  60 Minuten statt 45 Minuten.

Veeh-Harfe

Die Veeh-Harfe ist ein Saiteninstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt, die auf Notenschablonen notiert wird. Diese werden zwischen Saiten und Resonanzkörper geschoben und ermöglichen so ein leichtes Spielen „vom Blatt“

Die Veeh-Harfe ermöglicht den Einstieg in das Musizieren allen Interessierten jeglichen Alters. Der Unterricht wird in Kleingruppen von 3 bis 5 Teilnehmern abgehalten. Bei 4 Teilnehmern beträgt die Kursgebühr 3*36,70 € (insgesamt also  110,10 € für Erwachsene). Die Instrumente können geliehen werden (10€/Monat).

Die Musikschule ist gut erreichbar mit dem Stadtbus. Haltestellen:
– Jugendzentrum (Linien 712,714) oder
– Bürgerhaus/Rathaus (Linien 711, 712, 714)

Anmeldung bitte unter
Telefon
02233/75400
oder
02233/978094

oder per email
info@fv-musikschule-huerth.de
oder
musikschule@huerth.de

Konzert des
„Collegium Musicums“
der Musikschule am 2.4.17

Konzert des „Collegium Musicums“ der Josef Metternich Musikschule

Das „Collegium Musicum“ der Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth wird am Sonntag, den 2. April 2017 um 17 Uhr sein diesjähriges Frühlingskonzert in der Aula der Dr. Kürten Schule in Hürth-Hermülheim, Bonnstr. 109 geben.

Dargeboten wird Musik von M. Moszkowski, E. Elgar, A. Liadow und J. Strauss .

Das Ensemble wird unter der Leitung seines Dirigenten Stephan Kümmeler musizieren.

Der Eintritt ist frei!

Frühlingskonzert des JugendSinfonieOrchesters der Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth

Das „JugendSinfonieOrchesters“ der Josef-Metternich-Musikschule präsentiert am Samstag, den 1. April 2017 um 19 Uhr sein diesjähriges Frühlingskonzert.

In der Aula der Hauptschule Hürth-Kendenich, Steinacker 6, bietet es den Konzertbesuchern ein spannendes Programm verschiedener Stilrichtungen.

Die Beiträge der jungen Solisten Ana Jovanovic, Violine, Karla Lehmann, Querflöte, und Hannah Kentenich, Harfe-alle Preisträger des Wettbewerbes „Jugend musiziert“- werden ganz besondere Highlights darstellen. W. A. Mozarts Konzert für Flöte und Harfe wie auch die Romanze für Violine von J.S. Svendsen werden vom JugendSinfonieOrchester begleitet werden.

Bernd Lechtenfeld, Posaune, langjähriger Dozent der Josef Metternich Musikschule, wird als Solist in H. Arlens „Over the rainbow“ die jungen Musiker unterstützen.

Mit ihren Ensembleleitern Ljuba Jovanovic, Ruddi Sodemann und Christiane Reuter haben alle jugendlichen Musiker im Rahmen ihres diesjährigen Probenwochenendes in Lindlar noch einmal ganz intensiv auf dieses besondere Konzert hingearbeitet und sogar eine Eigenkomposition entstehen lassen.

So kann man sich freuen auf ein Programm vom Jazz bis zur reinen Klassik, das den Zuhörern sicher neue musikalische Horizonte eröffnen wird. Der Eintritt ist frei!

Wir wollen helfen!
Helft mit!

Benefiz-Konzert für die Opfer der Waldbrände in Chile

Chile brennt! Die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes haben seit Januar 388 000 Hektar Land zerstört. Das entspricht mehr als neun Mal der Fläche Kölns! Elf Menschen sind in den Flammen ums Leben gekommen; 4000 Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren und sind obdachlos geworden. Ganze Dörfer, Wälder und Ackerflächen sind niedergebrannt.

Wir wollen helfen! Helft mit!
              Benefiz-Konzert für die Opfer der Waldbrände in Chile

Ort:         Clubbahnhof Ehrenfeld, Bartholomäus-Schink-Str. 65-67, Köln

Zeit:       5.3.2017        ab 12 Uhr – open End

Eintritt: € 5,- (Kinder bis 12 Jahre frei)

Das JugendSinfonieOrchester der Josef Metternich Musikschule der Stadt Hürth war 2015 in Chile und will auch dieses Jahr im Herbst das Land besuchen. Wir sind selbstverständlich mit dabei, wenn es darum geht zu helfen! Wir eröffnen das Konzert im CBE am frühen Nachmittag mit Teilen aus unserem aktuellen Programm.
Kommt zum Chile-Tag im Club Bahnhof Ehrenfeld: Mit live-Musik, chilenischen Spezialitäten wie empanadas, pastel de choclo, etc. Alle Bands und Orchester spielen kostenlos. Der Gesamterlös aus dem Eintritt und dem Verkauf der Speisen gehen an die Opfer der Waldbrände. Eure Hilfe kommt an.

Zeit gewonnen für eine qualifizierte Prüfung!

An Dienstag, den 7.2.17 sollten im Finanzausschuss u.a die Vorschläge diskutiert werden, die die Firma Rödl&Partner nach einer Organisations- und Effizienztuntersuchung vorgeschlagen hat. Darin waren zwei Punkte, die die Musikschule betrafen.

Die Beschlussvorlage war aber den Ratsmitgliedern sehr kurzfristig(Freitag) zur Verfügung gestellt worden, dass keine ausreichende Zeit zur Prüfung blieb.
Die Koalition hatte vor, am Dienstag das Vorgehen der Verwaltung abzusegnen. Der Antrag auf Vertagung wurde zunächst abgelehnt. Als wegen Umstellung der Tagesordnung die Beratung dieses TOPs erst nach 22 Uhr begann, hatte man ein Einsehen. Die Beratungen werden voraussichtlich im nächsten Finanzausschuss am 21.3.17 fortgesetzt.

Wozu Beratung vor einem Beschluss?
Der Rat sollte auch mit der Arbeitszeit unserer Verwaltung effizient umgehen!

Wenn also für die Umstellung auf Honorarkräfte

  • die Kostensenkung durch Arbeit mit korrekten Zahlen
    erheblich geringer eingeschätzt würde
  • die Qualitätsverluste im Unterricht in die Betrachtung einbezogen würden
  • das Prozessrisiko korrekt eingeschätzt würde

könnte man der Verwaltung Arbeit ersparen, indem das Projekt gleich ad acta gelegt würde.

Noch etwas zur Ehrenrettung von Rödl&Partner. In dieser Firma arbeiten Menschen, die wie alle gelegentlich Fehler machen. Umso wichtiger ist es, diese Fehler zu beseitigen und nicht in einer Nacht- und Nebelaktion alles zu beschließen!

Erstaunlich und erfreulich, war, dass sich viele Eltern und Dozenten so kurzfristig die Zeit genommen hatten, die Sitzung zu besuchen und auch bis spätabends dabeigeblieben sind. Bei der nächsten Sitzung des Finanzausschusses wird das Interesse sicher noch größer sein.

Stimme erheben! Schaden abwenden!

Am 27.1.17 um 18 Uhr trifft sich der Finanzausschuss des Stadtrates Hürth. Das wichtigste ist der Maßnahmenkatalog, den die Firma Rödl & Partner vorgelegt hat und die Stellungnahme der Verwaltung, welche Punkte durchgesetzt werden sollen, abgelehnt werden oder zu prüfen sind. Die Musikschule betreffen heute zwei Punkte.

Musikschulentgelte:

Die Musikschulentgelte sollten in Zukunft regelmäßig erhöht werden (alle 2 Jahre 2,5%). Der Kulturdezernent wird um Stellungnahme gebeten.

Rödl & Partner schlägt auch vor, die Gebühren der Stadtbücherei anzuheben. Hier hält die Verwaltung wegen des bildungspolitischen Auftrags eine Erhöhung nicht für opportun.

Vielleicht sollte man der Verwaltung vermitteln, dass auch eine Musikschule einen bildungspolitischen Auftrag hat. Am Rande der Sitzung des Finanzausschusses bietet sich dazu eine Gelegenheit.

Umstellung auf Honorarkräfte

Personalkosten
In der Vorlage der Verwaltung stehen merkwürdige Zahlen über die Personalkosten. Für einen angestellten Musiklehrer werden dort 2500 € Kosten für eine Jahreswochenstunde kalkuliert. Diese Zahl ist grob falsch. Bei einem Mitarbeiter TVÖD 9 kommt man auf einen Betrag von ca. 1700€. Ob die von Rödl & Partner genannte Zahl von 864€ für Honorarkräfte ebenso zu den „alternativen Fakten“ zählt, entzieht sich unserer Kenntnis.

Rödl & Partner arbeitet auch bei anderen Städten mit falschen Zahlen. Im Solinger Tageblatt vom 30.9.16 fand ich folgende Zitate:

Stadtkämmerer Ralf Weeke (SPD) ergänzt dazu auf Tageblatt-Nachfrage: „Der Geschäftsführer konnte uns nachvollziehbar darstellen, weswegen die Datenbasis des Gutachters für die Maßnahmen der Musikschule nicht passen. Daher haben wir uns entschieden, diese Maßnahmen aus der Bürgerbeteiligung herauszunehmen.“
und
Tatsächlich stellt sich aber nun die Frage, ob auch andere Zahlen von Rödl & Partner, die in Sparvorschlägen mündeten, falsch sein könnten.

Am 7.10.16 in derselben Zeitung findet man auch Zitate anderer Fraktionen

„Die Enttäuschung in der Politik, die sich konkrete Handlungsempfehlungen erhofft hatte, ist groß. „Dass an einigen Stellschrauben gedreht werden muss, war uns schon vorher klar“, erklärte der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Carsten Voigt. Das hätte man auch ohne Gutachten hinbekommen. Es seien noch viele Fragen offen. Würden die nicht beantwortet, wäre er „maßlos enttäuscht“, sagte Voigt.“
und
Ernüchterung macht sich auch bei den Grünen breit. Man habe sich intelligente Lösungen erhofft, die über „08/15-Vorschläge“ hinausgehen, bemängelt Fraktionssprecherin Martina Zsack-Möllmann.“

Rechtslage

Nach einem Rechtsgutachten, das Rödl &Partner liefern soll, ist es rechtlich unbedenklich Honorarkräfte in der Musikschule zu beschäftigen.

Wichtiger als ein Rechtsgutachten finden wir aber die aktuelle Rechtsprechung. Am 6.7.2106 erging ein Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen L 8 R 761/14), das ein Urteil des Sozialgerichts Münster (Aktenzeichen S 14 R 303/12) bestätigt.

Damit sind Musikschullehrer versicherungspflichtig. Damit muss die Stadt für ihre „Honorarkräfte“ die Sozialversicherungsbeiträge nachentrichten und außerdem die Verfahrenskosten für die beiden verlorenen Prozesse übernehmen.

Wer sich kurz über das Wesentliche informieren will, schaue hier.
Wer den gesamten Wortlaut des Urteils lesen möchte hier:

Honorarkräfte könnte es geben bei anderen Aufgabenbeschreibungen (keine Weisungsbefugnis durch die Schulleitung, keine Teilnahme an Konferenzen etc). Es gibt Grund für die Vermutung, dass bei gleichem Leistungsumfang eine Honorarkraft nicht wesentlich billiger ist, sehr wohl aber mehr Verwaltungsaufwand auslöst.

Zur Sicherung der Qualität unserer Musikschule  werden wir das Vorgehen aufmerksam verfolgen und unsere Stimme erheben.

Rolf Reisewitz

Wachsam bleiben!

Am 24.1.17 tagte der Hauptausschuss des Stadtrates Hürth. Das wichtigste Thema war die Vorstellung der Ergebnisse der Organisationsberatung der Verwaltung durch die Firma Rödl & Partner. Dem Ausschuss wurden in einer Powerpointpräsentation 51 Vorschläge zu Einsparungen und Ergebnisverbesserungen vorgetragen. Die Musikschule war von einem Vorschlag betroffen: Es sollen die Musikschullehrer (mindestens teilweise) in Zukunft als Honorarkräfte beschäftigt werden. Dies sei lt. einem Rechtsgutachten, das Rödl &Partner vorliegt, rechtlich unbedenklich.

Wichtiger als ein Rechtsgutachten finden wir aber die aktuelle Rechtsprechung. Am 6.7.2016 erging ein Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (Aktenzeichen L 8 R 761/14), das ein Urteil des Sozialgerichts Münster (Aktenzeichen S 14 R 303/12) bestätigt.

Damit sind Musikschullehrer versicherungspflichtig. Damit muss die Stadt für ihre „Honorarkräfte“ die Sozialversicherungsbeiträge nachentrichten und außerdem die Verfahrenskosten für die beiden verlorenen Prozesse übernehmen.

Wer sich kurz über das Wesentliche informieren will, schaue hier.

Wer den gesamten Wortlaut des Urteils lesen möchte hier

Der Bürgermeister und die Verwaltung waren in der Sitzung recht zögerlich, mehr Informationen, als in der mündlich vorgetragenen Studie präsentiert wurden, an die Ratsmitglieder weiterzugeben. So ist eine qualifizierte Prüfung der Vorschläge kaum möglich.

Angekündigt wurde aber, in der Sitzung des Finanzausschusses vom 7.2.17 die 51 Vorschläge einzuteilen in

  • durchführen
  • ablehnen
  • weiter prüfen

Wir wünschen uns, dass der Bürgermeister dabei eine glückliche Hand beweist und der Stadt viel Ärger und Prozesskosten erspart.

Wir werden das Vorgehen aufmerksam verfolgen.

Rolf Reisewitz