Archiv für den Monat: Juni 2019

Ganz entspannt ins Konzert…

„Kennt ihr den Trick, bei der Probe alles 5 bpm schneller zu spielen als beim Auftritt? So macht es die WDR-Big-Band und geht dann ganz entspannt ins Konzert!“ – mit solcherart Tipps und Tricks leitet Gitarren-Profi Marius Peters (hier geht es zu seiner Homepage), selbst ehemaliger Schüler des ASG, die 11-köpfige Schüler-Combo an, die nächste Woche beim Schulkonzert am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hürth auftreten soll. Und schon der Proben-Sound kann sich hören lassen: knackige Bläser-Riffs, treibende Bässe und ein pulsierender 16-Beat des Schlagzeugs schallen dem Zuhörer in der Aula des ASG entgegen; das sind die typischen Merkmale der Stilrichtung „Funk“, die in diesem 6-stündigen Workshop vertiefend anhand zweier Songs erarbeitet werden sollen.

Marius Peters gibt eine Einführung in „Funk“.

Der Workshop richtet sich an Schüler*innen, die auf ihrem Instrument schon über einiges Können verfügen, ihre Fähigkeiten aber auf praktischem und theoretischem Gebiet noch erweitern wollen. Und dafür ist wohl kein anderer besser geeignet als Marius Peters, der sowohl als „Vollblut-Musiker“ durch die Lande reist, aber auch sein Wissen als Lehrer an der Musikschule der Stadt Hürth vermittelt.

Auf den Auftritt der Band zusammen mit Marius Peters im Rahmen des Schulkonzerts am 26./ 27. 06. 2019, jeweils um 19.00 Uhr in der Aula des ASG, darf man deshalb gespannt sein.

Marius Peters ist übrigens am 19. Juli zusammen mit Klaus, dem Geiger, und Klaus Mages auch im Jazzkeller in Hürth zu hören.

(MaZ)

ein Musiktheater und Film-Spektakel

losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum, dargestellt von über 60 Schüler*innen der Gesamtschule Hürth

Dank ihrer jahrelangen ausgezeichneten Projektarbeit an der Deutschherrenschule hat die Josef Metternich Musikschule gemeinsam mit der Gesamtschule Hürth den Zuschlag für ein ganz besonderes Vorhaben bekommen: „Wie wir es wollen“ – ein Musiktheater- und Film-Spektakel, losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum – ein Projekt im Rahmen der „Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung , gefördert mit einer Fördersumme über 100.000 Euro.

Seit Oktober probten die Jugendlichen aus den Klassen 5 bis 7 wöchentlich mit ihrer Stimme im Chor, in der Theatergruppe, im Percussions-Ensemble, in der Trickfilm Gruppe und im Streichorchester neue Fähigkeiten, lernten etwas, was sie sich vorher noch nie gewagt hatten. Ausgehend von Shakespeares verrückter Vorlage und dann mit ihren Ideen ganz aktuell gestaltet haben die Jugendlichen ihr eigenes Stück entwickelt: das Gefühlschaos der ersten Liebe, das Durcheinander von Freundschaft und Eifersucht, der Wunsch nach Heirat und einem großen Fest mit all seinen Facetten und Wünschen – wie sie es wollen.

Am 13.6.19 war es dann soweit:

Im vollen Römersaal entfalteten die SchülerInnen ein farbenfrohes Feuerwerk aus Musik und Tanz, Schauspiel, Gesang und Film über Liebe und Eifersucht, Freundschaft und Rivalität.

Alle Zuschauer waren gefesselt von singenden und tanzenden Elfen, wandernden und sprechenden Bäumen und einer bunten Hochzeitsgesellschaft. Das Ganze unterstützt von Streichern und der Percussionsgruppe. Interessant auch die Trickfilme zwischendurch und die Interviews mit Passanten vor den Liebesschlössern auf der Hohenzollernbrücke.

Die begeisterten Zuschauer dankten mit langem Applaus.

Eine zweite Aufführumg gab es in Bonn im Theater im Ballsaal mit anderem Ambiente aber genauso erfolgreich.

Konzert der Eva van Loo Stipendiaten verlegt auf den Frühherbst

Das Konzert der Stipendiaten
im Musiksaal der  Musikschule
Bonnstraße 109
50354 Hürth
findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Es werden spielen
Elin Dobrostal,  Alina Kaytan, Daniela Schumacher und Vivienn Kulik
Werke von  W.A: Mozart , G. Fr. Telemann und anderen.

Wir gedenken mit dem Konzert Eva van Loo, einer großartigen Frau, die selbst an dieser Musikschule das Geigenspiel erlernt und  viel für unsere Musikschule getan hat, zuletzt auch durch ihren Einsatz im  Elternbeirat.

Wir danken der Familie van Loo, die durch großzügige Spenden die Förderung besonders begabter junger Menschen ermöglicht.

Am 13.6.19 19 Uhr
im Bürgerhaus Hürth
„Wie wir es wollen“

Musiktheater und Film-Spektakel

losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum, dargestellt von über 60 Schüler*innen der Gesamtschule Hürth

Dank ihrer jahrelangen ausgezeichneten Projektarbeit an der Deutschherrenschule hat die Josef Metternich Musikschule gemeinsam mit der Gesamtschule Hürth den Zuschlag für ein ganz besonderes Vorhaben bekommen: „Wie wir es wollen“ – ein Musiktheater- und Film-Spektakel, losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum – ein Projekt im Rahmen der „Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, gefördert  mit einer Fördersumme von über 100.000 Euro.

Seit Oktober proben die Jugendlichen aus den Klassen 5 bis 7 wöchentlich mit ihrer Stimme im Chor, in der Theatergruppe, im Perkussions-Ensemble, in der Trickfilm Gruppe und im Streichorchester neue Fähigkeiten, lernen etwas, was sie sich vorher noch nie zugetraut hatten. Ausgehend von Shakespeares verrückter Vorlage und dann mit ihren Ideen ganz aktuell gestaltet haben die Jugendlichen ihr eigenes Stück entwickelt: das Gefühlschaos der ersten Liebe, das Durcheinander von Freundschaft und Eifersucht, der Wunsch nach Heirat und einem großen Fest mit all seinen Facetten und Wünschen – wie sie es wollen.

An einem ersten Wochenende im Oktober vergangenen Jahres  in Hellenthal lernten sich die Jugendlichen näher kennen, arbeiteten mit den  sechs Dozent*innen in den einzelnen Professionen und stellten schließlich kürzlich an einem weiteren Wochenende in der Jugendherberge Brüggen das ganze Stück zusammen. Sie können auf eine ungemein erlebnisreiche Zeit zurückblicken, mit all ihren Hoffnungen, Wünschen, aber auch Ausdauer, Rückschlägen, schwierigen und glücklichen Momenten. Dies alles hat das Team zusammengebracht, so dass sie am letzten Wochenende formulierten: wir sind wunderbar unterstützt worden, wir schaffen das!

Die kulturelle Arbeit der „Bündnisse für Bildung“, durchgeführt vom Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), soll Jugendliche ansprechen, die sonst keinen so einfachen Zugang dazu haben, mit Instrumenten, Bewegung und Gesang, Theater und Filmtechnik ihre Gefühle und Ideen auszudrücken, gemeinsam zu lernen und künstlerisch etwas zu gestalten. Respekt vor dem anderen, miteinander lernen, gemeinsam leben und erleben, ist die Grundlage für die Arbeit der sechs Dozent*innen aus den unterschiedlichsten Professionen.  Und um gleich keine Barrieren entstehen zu lassen, ist das Ganze – Wochenkurse, Wochenendfahrten, Instrumente, Fahrten nach Köln und, und, und – für die beteiligten Schüler*innen kostenlos.

Auf Seiten der Gesamtschule ist ein ebenso starkes Team von sechs Kolleg*innen mit dabei, um die Verbindung zum alltäglichen Schulleben zu gestalten, die Power der Jugendlichen, die sie im Projekt von ganz anderen Seiten kennenlernen können, im Schulleben lebendig zu halten.

Last but not least unterstützt der Förderverein der Musikschule mit Manpower dieses Projekt, weil er sich um die ganze finanzielle Abwicklung kümmert.

Und zum Abschluss kommt nun der Höhepunkt: die 65 Schüler*innen laden alle ein, die rund einstündigen Aufführungen mit zu erleben:

im Bürgerhaus in Hürth am
Donnerstag, den 13. Juni um 19 Uhr

und am folgenden
Sonntag, den 16. Juni um 16 Uhr
im Theater im Ballsaal in Bonn

Bei beiden Vorführungen ist der Eintritt frei!