Gemeinsam etwas bewegen!

Was für ein vielversprechender Titel für ein Benefizkonzert, mit dem notleidenden Kindern in Syrien geholfen werden soll.

Die Vorbereitung begann mit den Organisationstreffen eines Bündnisses, dessen Teilnehmer die soziale und religiöse Vielfalt Hürths widerspiegeln. Eingeladen von Musikschulleiter Ruddi Sodemann trafen sich in den Räumen der Josef Metternich Musikschule Vertreter der „Brücke der Kulturen e.V.“, des Verbandes ZMO Hürth, der evangelischen Kirchengemeinde Hürth, des katholischen Pfarrbüros, des Moschee-Vereins Hürth, des Integrationsrates der Stadt Hürth, des Alevitischen Kulturzentrums der Stadt Hürth und schließlich des Netzwerkes „Buntes Hürth“ für Flüchtlinge, Migranten und Bedürftige.

Sie alle wollten ein gemeinsames Zeichen setzen und zur Hilfsbereitschaft für die jungen Leidtragenden des schrecklichen Konfliktes in Syrien aufrufen.

Der Hürther Bürgermeister Dirk Breuer erklärte sich sofort bereit die Schirmherrschaft des Konzertes zu übernehmen.

Auch war schnell klar, dass alle Spenden des Abends dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF zukommen sollten.

Es wurde ein ganz besonderer Abend, dieser 6. Mai 2017 im Bürgerhaus von Hürth!

Nach einem sehr ergreifenden Film über die so oft tragisch endende Flucht vieler Flüchtlinge über das Mittelmeer leitete das JugendSinfonieOrchester der Musikschule den musikalischen Teil des Abends ein.

Es folgte die Begrüßung durch den Schirmherrn Dirk Breuer.

Der Jekiss Chor der Carl-Orff-Grundschule sang „Wir sind die Kinder der Welt“ und forderte auch durch sein Lied „Aufstehn, aufeinander zugeh´n“ auf sich einander zuzuwenden.

Die Organisatoren hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Es spielten das Gitarrenensemble der Musikschule.

Dann folgte der Hürther Gitarrist Marius Peters mit seinem Duo-Partner Sebastian Pachel an der Panflöte, die BigBand der Musikschule und das West Ost Diwan Ensemble. Es wurden Bilder der herrlichen Landschaft Syriens gezeigt, der syrische Pianist Nouri Aibash stellte eine Eigenkomposition mit westlichen und arabischen Klängen vor.

Sein Landsmann Abdulhakem Kalaf, der auch Produzent des einleitenden Filmes war, spielte mit seinem Geigenlehrer Ruddi Sodemann Duos des ungarischen Komponisten Bela Bartok.

Bewegender Abschluss des Konzertes war der Auftritt des Flüchtlingschors „Gemeinsam singen“, der gemeinsam mit dem JugendSinfonieOrchester das „ Kölsche Stammbaum Lied“ der Bläck Fööss anstimmte und ein anrührendes Schlussbild für alle Zuhörer auf die Bühne zauberte.

Vor, während und nach dem Konzert konnten sich die Gäste an einem köstlichen Buffet laben, das der Moschee-Verein Hürth und das Alevitische Kulturzentrum im Foyer des Bürgerhauses bereitgestellt hatten.

Der Erlös des Buffets und der Inhalt der bereitgestellten Boxen und Sammelbüchsen brachte eine Spendensumme von fast 3000 € zusammen. Was für ein tolles Ergebnis eines so schönen Konzertes!

Dieses Geld wird einem Programm von UNICEF Syrien zur Verfügung gestellt, in dem Flüchtlingskinder in der Nähe von Damaskus durch Musik und Kunstprojekte eine Stück Normalität erfahren können. Ende diesen Jahres sollen einige der Kinder und Jugendlichen an Konzerten in Damaskus und Aleppo teilnehmen.

 

 

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