Am 13.6.19 19 Uhr
im Bürgerhaus Hürth
„Wie wir es wollen“

Musiktheater und Film-Spektakel

losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum, dargestellt von über 60 Schüler*innen der Gesamtschule Hürth

Dank ihrer jahrelangen ausgezeichneten Projektarbeit an der Deutschherrenschule hat die Josef Metternich Musikschule gemeinsam mit der Gesamtschule Hürth den Zuschlag für ein ganz besonderes Vorhaben bekommen: „Wie wir es wollen“ – ein Musiktheater- und Film-Spektakel, losgelöst von Shakespeares Sommernachtstraum – ein Projekt im Rahmen der „Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, gefördert  mit einer Fördersumme von über 100.000 Euro.

Seit Oktober proben die Jugendlichen aus den Klassen 5 bis 7 wöchentlich mit ihrer Stimme im Chor, in der Theatergruppe, im Perkussions-Ensemble, in der Trickfilm Gruppe und im Streichorchester neue Fähigkeiten, lernen etwas, was sie sich vorher noch nie zugetraut hatten. Ausgehend von Shakespeares verrückter Vorlage und dann mit ihren Ideen ganz aktuell gestaltet haben die Jugendlichen ihr eigenes Stück entwickelt: das Gefühlschaos der ersten Liebe, das Durcheinander von Freundschaft und Eifersucht, der Wunsch nach Heirat und einem großen Fest mit all seinen Facetten und Wünschen – wie sie es wollen.

An einem ersten Wochenende im Oktober vergangenen Jahres  in Hellenthal lernten sich die Jugendlichen näher kennen, arbeiteten mit den  sechs Dozent*innen in den einzelnen Professionen und stellten schließlich kürzlich an einem weiteren Wochenende in der Jugendherberge Brüggen das ganze Stück zusammen. Sie können auf eine ungemein erlebnisreiche Zeit zurückblicken, mit all ihren Hoffnungen, Wünschen, aber auch Ausdauer, Rückschlägen, schwierigen und glücklichen Momenten. Dies alles hat das Team zusammengebracht, so dass sie am letzten Wochenende formulierten: wir sind wunderbar unterstützt worden, wir schaffen das!

Die kulturelle Arbeit der „Bündnisse für Bildung“, durchgeführt vom Verbandes deutscher Musikschulen (VdM), soll Jugendliche ansprechen, die sonst keinen so einfachen Zugang dazu haben, mit Instrumenten, Bewegung und Gesang, Theater und Filmtechnik ihre Gefühle und Ideen auszudrücken, gemeinsam zu lernen und künstlerisch etwas zu gestalten. Respekt vor dem anderen, miteinander lernen, gemeinsam leben und erleben, ist die Grundlage für die Arbeit der sechs Dozent*innen aus den unterschiedlichsten Professionen.  Und um gleich keine Barrieren entstehen zu lassen, ist das Ganze – Wochenkurse, Wochenendfahrten, Instrumente, Fahrten nach Köln und, und, und – für die beteiligten Schüler*innen kostenlos.

Auf Seiten der Gesamtschule ist ein ebenso starkes Team von sechs Kolleg*innen mit dabei, um die Verbindung zum alltäglichen Schulleben zu gestalten, die Power der Jugendlichen, die sie im Projekt von ganz anderen Seiten kennenlernen können, im Schulleben lebendig zu halten.

Last but not least unterstützt der Förderverein der Musikschule mit Manpower dieses Projekt, weil er sich um die ganze finanzielle Abwicklung kümmert.

Und zum Abschluss kommt nun der Höhepunkt: die 65 Schüler*innen laden alle ein, die rund einstündigen Aufführungen mit zu erleben:

im Bürgerhaus in Hürth am
Donnerstag, den 13. Juni um 19 Uhr

und am folgenden
Sonntag, den 16. Juni um 16 Uhr
im Theater im Ballsaal in Bonn

Bei beiden Vorführungen ist der Eintritt frei!

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