Veeh-Harfen Konzert

Seit einem Vierteljahr gibt es im Rudi-Tonn-Altenzentrum Veeh-Harfen-Kurse.
Die Rundschau und der Stadtanzeiger berichteten vom Start des Projekts.

 

Die Veeh-Harfe ähnelt einer Zither und wird mit notenähnlichen Blättern gespielt, die unter die Saiten geschoben werden. Sie kann von Menschen gespielt werden, die keine Notenkenntnisse haben. Und auch bei kleinen Einschränkungen in der Beweglichkeit der Hände kann man schöne Musik spielen.
Jetzt gab es zum Abschluss des Kurses ein Konzert. Unter der Leitung von Ursula Henkel. (Dozentin an der Josef-Metternich-Musikschule der Stadt Hürth) zeigten 5 Kursteilnehmerinnen ihr Können.

Veeh-Harfen

Auf dem Programm standen sowohl das Te Deum von Charpentier (Eurovisionshymne) als auch Volkslieder und Kanons. Die Zuhörer, Bewohner und Mitarbeiter des Rudi-Tonn-Haues und Gäste sangen begeistert mit, so dass der ganze Raum von Musik erfüllt war.

Die Initiative zu diesem Projekt, das in Kooperation mit der Musikschule stattgefunden hat, geht auf Rolf Reisewitz vom Förderverein der Musikschule zurück, der auch für die Bereitstellung der Instrumente sorgte.
Weil die Freude bei den Kursteilnehmern so groß ist, hat der Förderverein des Rudi-Tonn-Hauses jetzt zwei der Instrumente gestiftet. Eine Mitarbeiterin des Hauses wird mit Bewohnern weiter musizieren. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch wieder einen Kurs mit Frau Henkel geben.
Aber auch an der Josef-Metternich-Musikschule wird es im Frühjahr ein Angebot zum Erlernen der Veeh-Harfe geben. Unter der Telefonnummer 02233/75400 können sich Interessenten melden.